Schweizer Meisterschaft LuPi 2004 / 2005 vom 11. - 13. März 2005
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An dem Schweizer Meisterschaften mit der LuPi konnte der Au-Widnauer Daniel Becker einen ganz grossen Erfolg feiern. In der Kategorie Jugendliche gewann er die Konkurrenz und ist somit Schweizer Meister 2005
 

Wir gratulieren Daniel zu diesem Erfolg ganz herzlich und wünschen Dir weiterhin viel Erfolg.

Auch Roman Köppel (links im Bild) gratulieren wir ganz herzlich zum guten 13. Rang.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier die Ranglisten aller Kategorien:

Offizielle Bericht v. Max Hasler
Rangliste Jugend
Rangliste Juniorinnen
Rangliste Elite Frauen
Rangliste Elite Männer

 

Hier noch der offizielle Kommentar des SSV:

Zum Abschluss der Schweizer Meisterschaften im Sportschiessen auf die 10-m-Distanz in Bern gewann im Luftpistolenschiessen Rolf Meier (Höri) den ersten Elite-Titel.
Sandra Kolly (Giffers) konnte ihren Titelgewinn vom Vorjahr wiederholen.

Meier und Christoph Schmid (Brunnen) setzten sich im Vorprogramm deutlich von der Konkurrenz ab und lieferten sich ein spannendes Fernduell. Nach drei von sechs Serien lag Schmid mit fünf gegenüber
Meier mit sieben Verlustpunkten noch leicht besser in der Zwischenwertung. Dann fiel der Urner nach einer 93 Punkte Serie vorentscheidend in Rücklage. Schliesslich schlossen die beiden ihr Programm mit 95 (Meier) und 94 Punkten (Schmid) ab, sodass der Zürcher Unterländer mit einer komfortablen Vorsprung von drei Punkten zum Final antreten konnte. Hinter den beiden Kaderschützen klaffte ein grosses Loch; Dieter Grossen (Koblenz), der Meister der Jahre 2001 und 2002, lag bereits sieben Punkte hinter dem Spitzenduo zurück.
Die Entscheidung im Final war schnell vollzogen. Schmid schoss im zweiten Schuss einen ersten Achter und verbaute sich damit die letzte Chance im Kampf um die Goldmedaille. Meier seinerseits zog unwiderstehlich davon und feierte im neunten Anlauf bei der Elite in überlegener Manier den ersten Meiertitel, nachdem er zuvor schon zweimal Zweiter und zweimal Dritter geworden war. "Die 8,9 im ersten Schuss rüttelte mich nicht besonders auf. Ich fand anschliessend ohne Probleme zu meinen Rhythmus und war, da ich über den Monitor meines direkten Verfolgers stets über den aktuellen Wettkampfstand orientiert war, auch gar nie nervös", sagte Meier nach dem Final. Die Abstände am Schluss waren enorm.
Im Frauen-Wettbewerb waren die Angehörigen der Nationalmannschaft praktisch unter sich. Sandra Kolly führte das Finalfeld mit drei Punkten Vorsprung kaum mehr einholbar an.
Cornelia Froelich (Stadel ZH), als achtfache Serienmeisterin, ehe sie im Olympiajahr 2004 auf eine Teilnahme an der Meisterschaft verzichtete, gelang es zwar, den Rückstand sukzessive zu verkleinern, ernsthaft in Bedrängnis brachte sie die erfolgreiche Titelverteidigerin allerdings nicht, obwohl die Freiburgerin noch hart zu kämpfen hatte. "Der absolute Zentrumstreffer im dritten Schuss brachte mich beinahe aus dem Konzept. In der Folge verlor ich die Regelmässigkeit etwas und hatte einige Mühe, mich zu konzentrieren. Darum reihte ich nach einem Achter nur noch Neuner an Neuner. Am Schluss reichte es aber trotzdem", jubelte die alte und neue Luftpistolen-Meisterin, die als 14. an den Europameisterschaften vor einer Woche in Tallin schon beste Schweizerin gewesen war.
 

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