Stoss Schiessen
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86. Stoss Schiessen vom 14. & 15. August 2015

Ueli Maurer auf dem Stoss

Mäx Hasler

Der SVP-Bundesart Ueli Maurer war Ehrengast am 86. Stoss-Schiessen. Die einheimische Polit-Prominenz bereitete dem Magistraten einen würdigen Empfang.

Bundesrat Ueli Maurer besuchte am Sonntag das 86. Stoss-Schiessen. Er war nach seinen Vorgänger Philipp Etter 1955 und Samuel Schmid 2005 erst der dritte Bundesrat, der dem traditionellen Gedenkschiessen eine würdige Note gab.

Der Vorsteher des eidgenössischen Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Armee fühlte sich sichtlich wohl im Appenzellerland. Dies beweist auch die längere Anwesenheit des Magistraten, der oft in Gespräche mit Einheimischen verwickelt wurde.

"Mutig sein"

In seiner Rede bereitete er nochmals kurz die Geschichte der Schlacht am Stoss auf. Schon damals seien die Appenzeller ein freiheitsliebendes Völkchen gewesen, das sich gegen eine grosse ausländische Übermacht erfolgreich zur Wehr gesetzt habe.

Diese Freiheit gegen eine grosse Übermacht gelte es auch in der heutigen Zeit zu verteidigen. Die Schweiz als Staat sei zwar klein, "aber choge guet". Man müsse Mut haben, um andres zu sein – denn dieses anders sein sei das Erfolgsrezept der Schweiz.

Mit den Schlussworten: «Tragen wir gemeinsam Sorge zu unserem schönen Land, denn wir leben im Paradies» hat Maurer bei den Zuhörern einige Sympathiepunkte gewonnen. Erst recht, als er hinzufügte, dass er sich beim Volk für den grosszügigen Lohn bedanke, den ihm seine „Chefs“ (das Volk) für die Arbeit bezahlen. Die "Chefs" dankten ihm diese Worte mit schallendem Gelächter und Applaus.

Probleme mit der Höhenluft

Am 86. Stoss-Schiessen beteiligten sich 697 Schützen – 70 mehr als im Vorjahr.
Hans-Peter Kobelt (SG Au-Widnau) gewinnt die Pistolenkonkurrenz.

Mäx Hasler

SCHIESSEN. Aus Rheintaler Sicht hat das 86. Stoss-Schiessen einen erfreulichen Abschluss gefunden. In der 50-Meter-Pistolenkonkurrenz, in der 191 Teilnehmer klassiert sind, gab es durch Hans-Peter Kobelt und Paul Stieger einen Doppelsieg der SG Au-Widnau. Generell dürfen sich die Resultate der Rheintaler sehen lassen, denn noch fünf weitere Pistoleros aus dem Tal schossen über 100 Punkte. Jasmin Bühlmann vom SV St. Margrethen ist mit 103 Punkten auf dem 13. Rang beste Frau.

Zwei Schützen, die man normalerweise in den Top 10, wenn nicht gar auf dem Podest antrifft, schienen Probleme mit der Höhenluft gehabt zu haben. Anders ist der 67. Rang von Sepp Kläger und der 97. Platz von Roland Zäch nicht zu erklären. Kobelt hat den Sieg aber nicht gestohlen, denn schon 2013 war er Sieger und ein Jahr zuvor Zweiter. Letztes Jahr machte er nicht mit.

Gewehrschützen weniger gut

Nicht ganz so erfolgreich schlossen die Gewehrschützen ab. Hinter dem Sieger Roland Jucker aus Chiasso klassierte sich Max Höhener von der SG Berneck mit 57 Punkten auf dem vierten Rang.

Bernhard Graf von der Feldschützengesellschaft Heiden ist mit 57 Punkten auf dem siebten Rang bester Vorderländer. Josy Kuonen von den FS Oberegg ist mit 56 Punkten auf den 21. Platz beste 300-Meter-Schützin. Sie verwies ihren Angetrauten, Marinus, auf den 23. Rang. – Gegenüber dem Vorjahr wurde intensiver geschossen, denn mit fast 700 Teilnehmern (506 Gewehr, 191 Pistole) beteiligten sich 70 Schützen mehr am 86. historischen Schiessen. Der Teilnehmerrekord datiert aus dem Jahr 1955, als noch 2145 Patrioten den Weg auf den Stoss fanden.

  

Nicht-Schütze unter den Siegern

Das Rheintal konnte aber noch einen weiteren Sieger feiern. Jürg Hanselmann vom TV Berneck wurde von OK-Chef Peter Rüegg für 35-jährige Tätigkeit als Zeiger geehrt. Geschossen hat der Geehrte noch nie.

Wehrhafte Appenzellerinnen

Dieser Anlass will daran erinnern, dass damals 400 wehrhafte Appenzeller, wenn man der Geschichte Glauben schenken darf, mit Unterstützung der laut schreienden Appenzellerinnen, 1200 schwerbewaffnete österreichische Angreifer in die Flucht schlugen und so bewiesen, dass mit Wille und Überzeugung jede Schlacht gewonnen werden kann. Die Verantwortlichen des Stoss-Schützenverbandes wollen mit einem der Moderne entsprechenden Schiessanlass einerseits die Geschichte wachhalten und die Tradition weitergeben, anderseits auf die zu gewinnenden Schlachten der heutigen Zeit aufmerksam machen. Die Organisatoren sind stolz, dass der «oberste Chef», der Vorsteher des eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Armee, Bundesrat Ueli Maurer, ihnen die Ehre erweist und am Sonntag anlässlich seiner Festrede seine Sicht der Dinge darlegt.

Nur mit Armeewaffen

Das Stoss-Schiessen hat Tradition. 2017 wird der Verband 90 Jahre alt. Wie bei jedem der 17 vom Schweizerischen Schiesssportverband genehmigten historischen Schiessen darf nur mit Armeewaffen geschossen werden, und gibt es keine Probeschüsse. Die Schiessanlagen werden einzig für diesen Anlass aufgebaut. Die Schusslage und der Schusswert werden noch von Hand gezeigt. Das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport stellt auch dem Stoss-Schiessen alljährlich zwei Gewehre und eine Pistole für die Abgabe an den bezugsberechtigten Meisterschützen ab.

Auch die Verpflegung – der Filetbraten mit Kartoffelsalat – hat bereits Tradition und die Qualität ist legendär. Alle Details zu diesem Schiessen: www.stoss- schiessen.ch. (pd)

 

 

81. Stoss Schiessen vom 27. - 28. August 2011

JM

Name

Vorname

Jg Resultate JM
1

Kobelt

Hans-Peter

60 107 100
2

Sieber

Hans

49 105 97
3

 

 

  101 95
4

Untersee

Karl

39 95 93
5

Heule

Lukas

95 80 91
6

Vetter

Andreas

72 77 89
7

Keller

Manuela

88 75 87
8

Klingler

Fabian

92 62 85
9

Keller

Andreas

80 55 83
10

Zwiker

Hans

67 41 81

Komplette Ranglisten vom Veranstalter hier

 

 

80. Stoss Schiessen vom 28. - 29. August 2010

Nicht geglänzt haben wir dieses Jahr am Stoss Schiessen; In der Vereinswertung schauten auf 50m lediglich ein 12. Rang raus; Noch schlechter erging es den 300m Schützen, da war es nur gerade ein 28. und vorletzter Rang.

Resultate: 50m Pistole 300m Gewehr
Einzelrangliste:
Vereins Einzelrangliste Au-Widnau Schützen:
Sektionsrangliste:


 

79. Stoss Schiessen vom 29. - 30. August 2009

In der 80. Austragung des Stoss-Schiessens fiel die Teilnehmerzahl erstmals unter die 1000er-Marke – mit 999 Teilnehmenden wurde die vierstellige Zahl allerdings denkbar knapp verfehlt.
Die Rheintaler brillierten bei diesem Anlass vor allem im Pistolenschiessen, wo Roger Kehl von den Pistolenschützen Au-Widnau den Wettkampf gewann. Mit 16 Teilnehmern eine der grössten Pistolen-Gruppen stellten die Pistolenschützen Altstätten. In der Gruppenrangliste wurden die Altstätter jedoch lediglich 13., brillieren konnten dort jedoch ihre Kollegen aus Berneck, die sich auf den zweiten Platz schossen.

Lieber Roger
Wir gratulieren dir ganz herzlich zu diesem grossen Erfolg ! ! !

  50m Pistole 300m Gewehr
Einzelrangliste:
Vereins Einzelrangliste Au-Widnau Schützen:
Sektionsrangliste:

 

 

78. Stoss Schiessen vom 30. - 31.8.2008

Bernecker schossen am besten
700 Gewehr- und 300 Pistolenschützen am Stoss-Schiessen
Walter Kast (SG Berneck; 1. Rang Pistole), Manuel Bosshart (SG Au-Widnau; 2. Pistole U20) und Heinz Eugster (Berneck; 6. 300 m) waren die besten Rheintaler am 79. Stoss-Schiessen.   Mäx Hasler
Zumindest für dieses Jahr hat das Kornberger Schiessen dem Stoss-Schiessen den Rang als grösstes 300-m-Schiessen in der Region abgelaufen. Während sich im Hädler 815 Schützen beteiligten, waren es am Wochenende im Feldstand Stoss 694 Schützen – darunter 79 Rheintaler – die sich am Traditions-Schiessen beteiligt haben. Allerdings kamen noch 307 Pistolenschützen dazu, so dass das Total bei 1001 lag. Am Jubiläumsschiessen vor drei Jahren waren es noch 1583 Schützen gewesen, der Rekord datiert aus dem Jahr 1955 mit 2145 Teilnehmern. Vielleicht liegt es daran, dass am Stoss-Schiessen nur mit Ordonnanzwaffen geschossen werden darf. Ein alter «Kämpfer» meinte zwar, es liege auch daran, dass eine Zeit lang weniger gute Schützen etwas hochnäsig behandelt wurden. Wie dem auch sei, es wurden trotzdem einige gute Resultate geschossen obwohl, das Schiessen in einem Feldstand nicht jedermanns Sache ist.
Kein Punktemaximum:
Auch wenn kein Schütze das Punktemaximum erzielt hat, dürfen sich die Resultate sehen lassen – auch aus Rheintaler Sicht. Stoss-Sieger über 300 Meter – oder im Fall Stoss – 270 Meter, wurde mit 59 Punkten Kurt Eggimann von der FSG Rorschach vor dem punktgleichen René Bänziger vom SV Herisau.
Auf dem sechsten Rang, und damit als bester Rheintaler klassiert, ist der 74-jährige Karabinerschütze Heinz Eugster von der SG Berneck mit 57 Punkten. Generell schossen die Bernecker gut. Unter den besten 100 Schützen von 52 Sektionen klassierten sich sieben aus dem Rebdorf. Einzig Ruedi Bartholet vom FSV Kornberg konnte mit 54 Punkten als 97. noch mithalten. Bester Rheintaler Jungschütze war Patrick Kurer vom SV Balgach-Rebstein, mit 49 Punkten auf dem 18. Rang. Bemerkenswert ist auch die Leistung des 83-jährigen Jakob Preisig aus Teufen, der 57 Punkte geschossen hat. Ältester Schütze war der 85-jährige Theodor Nagel (FSG St. Fiden), der mit 45 Punkten den respektablen 474. Platz erreichte.
Bernecker Sieg
Es kam aber noch besser für die Bernecker. In der Pistolen-Kategorie gewann der 46-jährige Werner Kast, auch wegen des besseren Ausstichs mit 114 Punkten vor Erwin Hilber aus Kreuzlingen. Das Tüpfelchen auf das i setzten die Bernecker mit der Sektion. In der Sektionswertung wurden sie mit einem Schnitt von 53,083 Punkten ausgezeichnete Dritte. Sieger wurde die FSG Heiden vor der SG Clanx. Eine sehr gute Leistung gelang auch dem 17-jährigen Manuel Bosshart von den PS Au-Widnau. Der Youngster wurde mit 88 Punkten Zweiter hinter Sieger Simon Loser aus Bubikon. Sechster wurde Simon Ritz vom SV St. Margrethen, Achter sein Teamkollege Dominik Suma. Bosshart dürfte damit haushoher Favorit für den Rheintaler Nachwuchs-Final sein, der am Samstag im Stand bei der «Habsburg» in Widnau stattfindet

  50m Pistole 300m Gewehr
Einzelrangliste:
Vereins Einzelrangliste Au-Widnau Schützen:

 

 

Stoss Schiessen 2007

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 77. Stoss Schiessen vom 27. - 28.8.2007

Bei hervorragenden äusseren Bedingungen fand am vergangenen Wochenende das 78. Stoss-Schiessen statt. Trotz Eidgenössischem Schwing- und Älplerfest in Aarau und anderen Grossveranstaltungen in der nahen und weiteren Umgebung fanden sich beinahe 1'100 Schützen an historischer Stätte, um sich im Wettkampf mit den Kameraden zu messen und die Freundschaft unter Gleichgesinnten zu pflegen.
Als Festsieger auf die Distanz von 300 m konnte Sepp Schmid von der Schützengesellschaft Clanx ausgerufen werden. Auf Platz 2 folgt Peter Graf, Schützenverein Balgach-Rebstein. Auf die Distanz von 50 m wurde René Duttler vom Pistolenverein Buchs mit 114 Punkten Festsieger, gefolgt von Erwin Hofmann, UOV Untertoggenburg.
Schützen müssen wachsam sein
Mit markigen Worten zeigte der Festredner, Landesfähnrich Melchior Looser, auf, dass das Milizsystem in unserem Land sowohl in der Politik, in der Armee, wie auch in den Vereinen einen nicht hoch genug einzuschätzenden Stellenwert hat. Nur dank des Umstandes, dass es an allen Positionen immer wieder mündige Bürger gibt, welche bereit sind, mehr als nur  das Minimum zu leisten, kann dieses System funktionieren. Aus diesem Grund, und damit traf der Redner den Lebensnerv aller Anwesenden, sei die lancierte Initiative „Sturmgewehre ins Zeughaus“ eine Bevormundung des verantwortungsbewussten Bürgers. Mit dieser Initiative würde, nachdem nun schon die Taschenmunition nur noch an einen sehr beschränkten Kreis Armeeangehöriger abgegeben werde, die von den Wehrpflichtigen zu schiessende obligatorische Bundesübung untergraben und damit dem Schiess-Sport der Todesstoss geben. Melchior Looser rief die Anwesenden auf, wachsam zu sein, sich nicht einschläfern zu lassen und mit aller Entschiedenheit gegen dieses Ansinnen anzutreten. Er erinnerte daran, dass nur wenn die Dienstwaffe weiterhin zu Hause aufbewahrt und dem sich der Verantwortung bewussten Armeeangehörigen auch nach Beendigung der Dienstpflicht nach Hause abgegeben wird, der Schiess-Sport, welcher in der Schweiz eine lange Tradition hat, weiterhin ausgeübt werden kann.
Nur ein Punktemaximum
Da auf die Distanz von 300 m nur Sepp Schmid, Schützengesellschaft Clanx mit dem Karabiner das Maximalresultat von 60 Punkten erreichte, konnte er sich den Festsiegertitel ohne Ausstich gutschreiben lassen. Mit diesem Resultat nahm er die Bundesgabe in Form eines Karabiners in Empfang. Spannender verlief die Ausmarchung um Rang 2. Peter Graf, Jakob Preisig und Kurt Schläpfer erzielten im Hauptstich je 59 Punkte. 54 Punkte im Ausstich genügten  Peter Graf, mit dem Sturmgewehr 90 schiessend, Rang 2 und damit die Berechtigung für die Bundesgabe in Form eines Sturmgewehr 90 zu erreichen. Mit dem Wanderpreis wurden die folgenden Schützen ausgezeichnet: Karabiner: Bruno Schmid, Sportschützen Gossau, Sturmgewehr 57, Serge Looser, Schützengesellschaft Berneck und Sturmgewehr 90, Jakob Preisig, Standschützen Teufen.

Bei den Pistolenschützen konnte René Dutler, Pistolenschützen Buchs, als Festsieger erkürt werden. Da er bereits 1997 die Bundesgabe in Empfang nehmen durfte, konnte der Schütze auf Rang 2, Erwin Hofmann, UOV Untertoggenburg, welcher nach dem Hauptstich noch mit Mirko Tantartini gleichauf lag, mit einem Punkt Vorsprung im Ausstich die Bundesgabe Pistole in Empfang nehmen.
Wieder Gais und Berneck
Wie schon im vergangenen Jahr siegten auf 300 m die Sportschützen Gais mit einem Sektionsschnitt von hervorragenden 55.000 Punkten vor der Feldschützengesellschaft Heiden mit 54.250 Punkten und den Standschützen Haslen mit 53.750 Punkten. Ebenfalls wie in der Sektionssrangliste 2006 sind auch dieses Jahr die Pistolenschützen Berneck mit einem Sektionsdurchschnitt von 103.100 Punkten auf die Distanz von 50 m auf Rang 1 anzutreffen. Die folgenden Podestplätze belegen die Pistolenschützen Zürich Stadt mit 100.800 Punkten und der UOV Untertoggenburg mit 100.400 Punkten.
Die vollständigen Ranglisten finden Sie auf der Homepage des Stoss-Schützenverbandes unter www.stoss-schiessen.ch.

 

Hier die Ranglisten, die Au-Widnau Schützen sind jeweils gelb angezeichnet:

  50m Pistole 300m Gewehr
Einzelrangliste:
Sektionsrangliste:
Vereins Einzelrangliste
Au-Widnau Schützen:

Dem historischen Hintergrund angebrachten Frauenpower zeigten unsere Pistolen Damen, liessen sie doch alle männlichen 'Mitstreiter' hinter sich, zumindest vereinsintern.

 

 

Ältere Stossschiessen:
zum Jahr 2004
zum Jahr 2005
zum Jahr 2006

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