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SIG P210-4 Deutscher Bundesgrenzschutz mit Ladeanzeiger

Eine absolute Sammlerwaffe, ein MUSS für jeder Sammler solcher Schweizer Waffen.
Die Pistole hat eine Serienummer unter 500; Somit hat die seltenen Holzgriffschalen, welche nur die ersten 500 Pistolen erhielten.

Die Pistole hat deutsche Beschusszeichen, ist somit zu allen Bundesprogrammen und historischen Schiessen zugelassen.

Etwas zur Geschichte dieser Variante: Als im Jahr 1951 der Bundesgrenzschutz (BGS) der jungen Bundesrepublik Deutschland (BRD) gegründet wurde, stellte sich die Frage nach der Bewaffnung. 
Interessanterweise entschied man sich dabei für den Kauf der sehr teuren SIG P210 Pistole, welche im Jahr 1951 mit einem Ersatzmagazin ca. CHF 185.- kostete, obwohl noch genügend deutsche Waffen (z.B. Pistole 08 P08, Pistole 38 P38 etc.) vorhanden sein mussten. 
Die SIG-Pistole wurde auf Wunsch des BGS leicht abgeändert und erhielt einen Ladeanzeiger auf der Oberseite des Schlittens, zudem wurde auf den Fangriemenbügel verzichtet. 
Die abgeänderte Waffe erhielt bei SIG die Bezeichnung SIG P210-4, beim BGS wurde sie als "Selbstladepistole SIG 9mm", kurz "SP SIG 9mm" eingeführt. 
1951 wurden insgesamt 5'000 Stück bestellt und in zwei Chargen ausgeliefert. 1955 wurden nochmals 21 Waffen geordert und ausgeliefert. 
Die Waffen wurden von SIG mit einem eigenen Nummernbereich (Buchstabe "D") versehen. Das Griffstück und der Verschluss sind sandgestrahlt. Die ersten 500 Pistolen waren mit quergerillten Holzgriffschalen ausgestattet, die weiteren Waffen mit schwarzen Kunststoffgriffschalen. Wie bereits erwähnt verfügen sie über keinen Fangriemenbügel, dafür über einen Ladeanzeiger auf der Oberseite des Schlittens. Die Waffen erhielten auf der Seite des Schlittens einen Stempel des Bundesministeriums Daten und Vermögensfragen (BMDV1), dem Vorgänger des Bundesministeriums des Innern (BMI).
Ab 1980 wurden die noch vorhanden Waffen mit einem zusätzlichen BMI Stempel auf dem Ansatz des Abzugsbügels versehen, um sie dann auf dem freien Markt zu verkaufen. Pistolen ohne BMI Stempel wurden schon vor 1980 verkauft. Die SIG P210-4 wurde durch die Pistole "P6" (SIG P225) abgelöst.
Mit der Gründung der Bundeswehr wurden Verbände des BGS in die Bundeswehr übernommen und so wurden auch SIG P210-4 auch bei der Bundeswehr geführt (u.a. bei den Feldjägern). Die erste Bundeswehrbezeichnung für die P210-4 war "Pistole Neuhausen", später dann "P2". Bei der Bundeswehr erfolgte die baldige Ablösung durch die Pistole P38/P1 (Walther P38), beim BGS blieben die SIG P210-4 bis Ende der siebziger Jahre im Einsatz.
Die Firma Frankonia Jagd (Würzburg) bestellte 1995 bei SIG eine weitere Serie der SIG P210-4, welche die Nummern D 6001 bis D 6500 erhielten. Die Waffen waren mit Holzgriffschalen ausgestattet und hatten im Griffstück die Bohrungen für den Riemenfangbügel, sonst sind sie baugleich mit der BGS SIG P210-4.

Blick auf den nir bei dieser Version vorhandenen Ladeanzeiger:

Kann im Schiessstand begutachtet und probegeschossen werden. 

Mehr Fotos können auf Anfrage gemailt werden. 

Preis: 1600.- 

Verkauf nach CH Waffengesetz (WES)

Kontakt: webmaster(ät)sgaw.ch